Budgie Desktop: eine Leiste, eine Seitenschublade und ein Schreibtisch, der still bleibt
Zusammenfassung
Eine quelloffene Schreibtischumgebung, gepflegt von der Gemeinschaft Buddies of Budgie, mit einer modernen und aufgeraeumten Leiste und einer Seitenschublade namens Raven. Die Fassung 10.9.3 beginnt den Weg zu Wayland und schreibt das Stueck fuer Bluetooth neu, und mehrere bekannte Verteilungen richten sie unmittelbar ein.
Empfehlen- Name
- Budgie Desktop
- Version
- 10.9.3
- Preis
- Kostenlos
- Open Source
- Open Source
- Betriebssystem
- Linux
- Webseite
- https://buddiesofbudgie.org
- Aktualisiert
- 2026-10-06 08:27
Den Schreibtisch zu wechseln ist die Haelfte des Vergnuegens
Die Umgebung des Schreibtischs zu tauschen ist eines der klassischen Vergnuegen der Menschen, die auf diesem System leben: derselbe Grund darunter, und ein anderer Schreibtisch ist wie ein Umzug in eine neue Wohnung. Budgie ist ein quelloffener Schreibtisch, gebaut auf dem Gedanken, modern, aufgeraeumt und unaufdringlich zu sein. Entstanden ist er in einem Verteilungsvorhaben, heute wird er von einer unabhaengigen Gemeinschaft getragen und steht unter der GPL und der LGPL. Er haengt an keiner einzelnen Verteilung: mehrere bekannte richten ihn ein, und mehr als ein grosses Lager fuehrt ihn. Im September 2026 ist 10.9.3 die aktuelle Fassung, und die Arbeit am Umzug auf das neuere Protokoll der Anzeige laeuft.
Eine Leiste, ein Menue und die Schublade namens Raven
Die vorgegebene Anordnung ist eine einzige Leiste ueber den Bildschirm: das Menue der Anwendungen links, die Sinnbilder der gewohnten Programme und die Liste der Aufgaben in der Mitte, das Fach rechts. Das Menue fuehrt die Anwendungen nach Gruppen und das Feld zum Suchen siebt mit, waehrend getippt wird. Lage, Groesse und Durchsichtigkeit der Leiste lassen sich alle aendern, und wer eine senkrechte Anordnung mag, stellt eine an eine der beiden Seiten. Raven ist die Schublade an der Seite, gerufen vom rechten Rand, und sie sammelt die Lautstaerke, die Helligkeit, die Steuerung der Wiedergabe, einen Kalender, die Mitte der Meldungen und kleine Waechter des Systems, sodass der gewoehnliche Zustand von einer Stelle aus zu regeln ist.
Was die Fassung 10.9.3 geaendert hat
Die wichtigste Arbeit dieser Generation ist der Umzug auf das neuere Protokoll der Anzeige. Mit einer Fensterbibliothek, die aus einer anderen Schreibtischgemeinschaft kommt, sind die kleinen Anhaengsel, der Umschalter zwischen Fenstern und die Bausteine fuer die Arbeitsflaechen voraus angepasst worden, was den Weg bereitet, das aeltere Protokoll hinter sich zu lassen. Auch das Anhaengsel fuer die kurze Funkverbindung ist neu geschrieben: statt sich auf die alten Bausteine eines groesseren Schreibtischs zu stuetzen, spricht es unmittelbar mit dem Dienst des Systems, sodass das Verbinden eines Geraets, das Loesen, das Zeigen der Ladung und das Senden einer Datei alle in der Leiste geschehen. Auf der Ebene der Sitzung laeuft nun ein eigener Verwalter, losgeloest vom Lebenslauf jenes groesseren Schreibtischs.
Leicht, zurueckhaltend und im weiteren Umfeld zu Hause
Er ist aus gereiften Teilen zusammengesetzt, und das Umfeld der Anwendungen wird ohne Naht geteilt: Farbschemata und Saetze von Sinnbildern werden genommen, wie sie sind, waehrend das ganze Buendel vorgegebener Einstellungen eines vollen Schreibtischs nicht mitgeschleppt wird. Was er belegt, liegt zwischen den sehr leichten Schreibtischen und den vollen; im Leerlauf gemessen liegt der Speicher, den er haelt, sichtbar unter dem der schwereren gaengigen Schreibtische, und eine bescheidene Maschine laesst ihn fluessig laufen. Der Verwalter der Fenster kann heisse Ecken, Arbeitsflaechen und Kurzbefehle, die Bewegung im Bild laesst sich in den Einstellungen abschalten, und in einer nachgebildeten Maschine benimmt er sich ebenso.
Einrichten, und damit leben
Fuer jemanden, der neu ist, ist der bequemste Weg eine abgeleitete Verteilung, die ihn schon mitbringt, wo der Schreibtisch beim ersten Start da ist. Auf einem vorhandenen System kommt das Paket des Schreibtischs aus den Quellen der Software, und die Sitzung wird am Anmeldefenster gewaehlt. Im taeglichen Gebrauch sammelt die Mitte der Meldungen sie nach Anwendung und bietet einen Schalter fuer die Stille; der Verwalter der Dateien, das Terminal und das Werkzeug fuer Bildschirmaufnahmen sind die, welche die Verteilung ohnehin mitbringt, denn dieses Vorhaben draengt niemandem sein eigenes Buendel auf. Der Dialog zum Starten sucht locker, sodass ein paar Buchstaben reichen, um eine Anwendung zu holen oder eine Summe auszurechnen, was Menschen an der Tastatur gefallen wird. Der Fahrplan, die Verfolgung der Probleme und der Quelltext sind alle oeffentlich, sodass jeder, der einen Schreibtisch im Offenen bauen moechte, einen Weg hinein findet.
Wem er passt
Er passt dem Menschen, der einen Schreibtisch will, der heutig aussieht, einer einfachen Logik folgt und nichts von ihm verlangt, ohne an eine grosse vorgegebene Umgebung gebunden zu sein, die im Voraus alles entscheidet. Weil die Teile darunter die geteilten sind, geht nichts verloren, wenn man den groesseren Schreibtisch hinter sich laesst: die Anwendungen laufen weiter, die Farbschemata greifen weiter, und die Maschine hat weniger zu tragen. Das ist der angebotene Handel, und fuer sehr viele Menschen ist er der richtige.